Baobabs, Tsingy & Sternenhimmel
05. bis 19. Juni 2027 (15 Tage)

Isabela Pacini ist brasilianisch-deutsche Berufsfotografin sowie Reise- und Bildjournalistin. In über 20 Jahren hat sie unter anderem für GEO Saison, Merian, stern und ZEIT Reisen fotografiert. Auf dieser Reise gibt sie ihre Erfahrung direkt weiter: unterwegs, am Motiv und in den gemeinsamen Bildbesprechungen.
Organisiert und durchgeführt wird die Reise von MadaPlus TRAVEL. Ruedi Felber ist seit über 40 Jahren mit Morondava verbunden, mitten im Westen Madagaskars, und kennt die Route, die Unterkünfte und die Menschen vor Ort persönlich.
Die Reise steht allen offen, vom Smartphone bis zur Profiausrüstung. Entscheidend ist nicht das Equipment, sondern die Freude am Fotografieren.

Kaum eine Region Madagaskars ist fotografisch so vielfältig: Baobabs im Morgen- und Abendlicht, die Kalknadeln der Tsingy, drei Tage auf dem Tsiribihina mit Biwak unter dem Sternenhimmel, nachtaktive Lemuren im Trockenwald von Kirindy und die Boote der Vezo-Fischer in Belo sur Mer. Die Reise ist bewusst ruhig geplant, mit Zeit für das richtige Licht und für Begegnungen.
In einer kleinen Gruppe von sechs Teilnehmenden fotografieren Sie:
Isabela Pacini begleitet Sie mit individuellem Coaching und Bildbesprechungen an jedem Standort, zu Komposition, Licht, Reportage und Storytelling.

FOTOREISE MADAGASKAR 2027
Baobabs, Tsingy & Sternenhimmel
Reisedaten und Dauer
05.06. – 19.06.2027 (15 Tage)
Reiseart
Geführte Kleingruppenreise
Gruppengrösse: 6 Teilnehmende
Begleitung durch Isabela Pacini, Reise- und Bildjournalistin
Preis pro Person
CHF 4’400 (Einzelzimmer, Halbpension; auf der Flussfahrt Vollpension)

Isabela Pacini ist brasilianisch-deutsche Berufsfotografin sowie Reise- und Bildjournalistin und leitet seit vielen Jahren internationale Fotoreisen. Ihr Fokus liegt auf authentischer Reportagefotografie, respektvollen Begegnungen und starken Bildserien mit erzählerischem Anspruch.
Ankunft in Antananarivo, dem Tor nach Madagaskar. Nach kurzer Verschnaufpause der gemeinsame Auftakt: Isabela stellt Route und fotografische Schwerpunkte vor – entspannt, kein Programm zum Abarbeiten.
Sie geht die mitgebrachte Ausrüstung durch und bespricht die persönlichen Ziele – vom Smartphone bis zur Vollformatkamera ist alles willkommen, wichtiger ist der Blick, mit dem Sie reisen.
Unterkunft: Hotel San Cristobal, Antananarivo.
Die RN7 führt nach Süden über Ambatolampy durch die Pässe des zentralen Hochlands: Reisterrassen wie Spiegel, rauchende Ziegeleien, Handwerkerdörfer am Strassenrand. Der Chauffeur hält, wo Licht und Motiv zusammenkommen.
Unterkunft: Plumeria Hotel, Antsirabe, zwei Nächte.
Der Morgen führt nach Betafo: Reisterrassen in Stufen, ein alter Dorfkern, Menschen bei der Arbeit im Reisfeld, am Ziegelofen, auf dem Markt – erste Reportagebilder im weichen Morgenlicht. Danach der Lac Tritriva, ein tiefgrüner Kratersee.
Am Nachmittag Antsirabe selbst: farbige Pousse-pousse, die Kolonialarchitektur der norwegischen Missionare, Werkstätten für Zebuhorn und Edelsteine. Abends die erste Bildbesprechung.
Die RN34 und RN35 führen westwärts, die Landschaft sinkt von 1’500 auf unter 100 Meter: Reisterrassen weichen der Savanne.
Übernachtung. Soa Lia
Am Morgen Transfer zum Einschiffungspunkt, dann Beginn der dreitägigen Bootsfahrt – der Fluss ist hier die einzige Verbindung zwischen Hochland und Menabe, eine Strasse gibt es nicht. Vorbei an Dörfern, Zebuherden und Fischern in ihren Einbäumen, mit Halt am Wasserfall Anosin’ampela zum Bad in der Gumpe.
Am zweiten Tag verengt sich das Flussbett zur Schlucht – die Felswände rücken näher, das Licht fällt steiler ein, und der Fluss selbst wird zum Bildmotiv. An beiden Abenden Anlegen an einer Sandbank: Zelte und Lagerfeuer, Abendessen unter freiem Himmel. Mit der Dämmerung kommt die Kamera für Langzeitbelichtungen zum Einsatz – der Sternenhimmel zeigt sich hier in voller Schärfe.
Unterkunft: Biwak am Flussufer, Zelt, Vollpension, zwei Nächte.
Die letzten Flussstunden, dann Ankunft in Belo sur Tsiribihina, wo Chauffeure und Fahrzeuge warten. Die Piste führt durch weitläufige Savannen und an einsamen Baobabs vorbei zur Fähre über den Manambolo bei Bekopaka.
Am späten Nachmittag die ersten Tsingy-Silhouetten am Horizont im Abendlicht – ein Vorgeschmack auf die kommenden zwei Tage.
Unterkunft: Olympe du Bemaraha, Bekopaka, drei Nächte.
Eine Wanderung in die Petits Tsingy gleich bei Bekopaka: Kalksteinnadeln aus nächster Nähe, Licht in schmalen Klüften – Zeit für Detail- und Makroaufnahmen. Danach die Pirogue durch die Manambolo-Schlucht, vorbei an Grabhöhlen in den Felswänden.
Der ruhigere der beiden Tsingy-Tage: kurze Anfahrt, keine Klettergurte, mehr Musse für den Blick fürs Detail. Am Nachmittag Bildbesprechung.
Früher Aufbruch in die Grands Tsingy, solange die Sonne tief steht und Licht in die Spalten der Felsnadeln fällt. Die Begehung führt mit Klettergurt über Leitern, Stege und Hängebrücke bis zum Aussichtspunkt über dem Labyrinth aus Stein.
Der fotografisch dichteste und anspruchsvollste Tag der Reise: Die Kamera gehört zwischendurch in den Rucksack, weil beide Hände gebraucht werden – wer sie im richtigen Moment zückt, bringt die eindrücklichsten Bilder mit. Abends Bildbesprechung.
Ein langer Fahrtag: Aufbruch früh am Morgen, zwei Fähren über Manambolo und Tsiribihina, dann südwärts durch den Menabe.
Vor dem Nachtessen Nachtexkursion im Trockenwald von Kirindy: Augen leuchten im Lichtkegel der Taschenlampe – Larvensifakas, Rotstirnmakis, mit etwas Glück der Berthe-Mausmaki, der kleinste Primat der Welt.
Unterkunft: Relais du Kirindy
Nach dem Frühstück eine Waldbegehung in Kirindy bei Tageslicht – der Wald zeigt ein anderes Gesicht als in der Nacht zuvor. Danach die Sandpiste südwärts entlang der Küste, durch Mangroven und Salzebenen.
Ankunft im Ecolodge du Menabe, direkt am Strand. Sonnenuntergang über den Salinen, danach Abendessen mit Langusten.
Unterkunft: Ecolodge du Menabe, Belo sur Mer, zwei Nächte.
Am Morgen die Bootswerft: Die Vezo bauen hier bis heute hölzerne Segelschiffe, ganz ohne Plan, nach Augenmass, mit selbst geschmiedetem Werkzeug – ein Dorfältester erklärt die Arbeitsschritte.
Bootsausflug zu den Salinen und zum Riff, mit Gelegenheit zum Schnorcheln. Am späten Nachmittag kehren die Fischer zurück – der stärkste Tag der Reise für Porträt und Reportage.
Rückfahrt nach Morondava. Am Nachmittag ein Stadtrundgang: Markt, Hafen, die Häuser auf Stelzen.
Am späteren Nachmittag Ausflug zur Allée des Baobabs zum Sonnenuntergang, dem bekanntesten Motiv Madagaskars.
Unterkunft: Laguna Beach, Morondava.
Aufbruch vor Tagesanbruch zum letzten Anlauf an der Allée des Baobabs: Die Sonne steht jetzt auf der anderen Seite, und um diese Zeit ist die Allee menschenleer.
Rückkehr zum Hotel, Frühstück, Transfer zum Flughafen und Inlandflug nach Antananarivo. Am späten Nachmittag die Schlussbesprechung: Auswahl, Bildfolge, letzte Tipps – und ein Rückblick auf zwei intensive Wochen.
Unterkunft: Hotel San Cristobal, Antananarivo.
Je nach Abflugzeit bleibt der Vormittag frei – für die Oberstadt von Antananarivo oder den Kunsthandwerksmarkt. Danach Transfer zum Flughafen Ivato und Rückflug.
Nein, überhaupt nicht! Unsere Touren sind offen für alle – vom spontanen Smartphone-Fotografen bis zum erfahrenen Hobbyfotografen mit professioneller Ausrüstung. Wichtig ist nur eines: die Freude am Fotografieren! Am Ende lernen wir sowieso alle voneinander – und genau das macht jede Reise zu einem einzigartigen Erlebnis.
• Kleine Gruppen mit persönlicher Begleitung
• Aussergewöhnliche Reiseziele und inspirierende Begegnungen
• Fotografie als Ausdrucksmittel – nicht nur Technik
• Raum für Ihre eigene Bildsprache und Kreativität
Vor jeder Reise treffen wir uns 1–2 Mal online, um uns kennenzulernen und Ihre Wünsche zu besprechen. So entsteht ein individuelles Konzept – mit der perfekten Mischung aus Technik, Storytelling, Herausforderungen und kreativen Impulsen.