
Rundreise
West-Madagaskar. Tsiribihina, Tsingy und Baobabs
Reisedauer
15 Tage
Reiseart
Individuelle Privatreise
Preis pro Person
Ab CHF 3’320
Inbegriffen
15 Tage privat reisen vom Hochland über den Tsiribihina zu den Tsingy und an die Westküste.
Auf dem Tsiribihina gibt der Fluss das Tempo vor. Vom privaten Boot aus beobachten Sie Fischer in ihren Einbäumen, Dörfer am Ufer und Zebuherden an der Tränke, während die Mannschaft abends an einer Sandbank Nachtlager und Essen bereitet. Von dort führt die Reise zu den Felsnadeln der Tsingy de Bemaraha mit ihren Schluchten, Aussichtspunkten und Hängebrücken, weiter zur nächtlichen Spurensuche im Trockenwald von Kirindy und zu den Baobabs im Abendlicht. In Belo sur Mer bleibt Zeit für die Bootsbauer am Strand und einen Ausflug aufs Meer.
Sie reisen privat mit eigenem Chauffeur, privatem Flussboot und persönlicher Betreuung durch MadaPlus TRAVEL, begleitet von lokalen Guides in den Schutzgebieten. Zwei Nächte im Zelt am Fluss und zwei volle Tage bei den Tsingy geben der Reise ihren besonderen Charakter, den Abschluss bildet der Aufenthalt an der Küste. Unterwegs sind Sie im eigenen Kreis: zu zweit, mit Freunden oder mit Ihrer Familie.
Tonga Soa – willkommen in Madagaskar. Am Flughafen Ivato werden Sie persönlich empfangen und zu Ihrem Hotel gebracht. Der restliche Tag bleibt zum Ankommen und Ausruhen.
Übernachtung im San Cristobal Boutique Hôtel.
Die berühmte Route National RN7 führt nach Süden durch das Hochland: Reisterrassen in wechselnden Grüntönen, zweistöckige Backsteinhäuser mit Holzbalkonen, Märkte, die bis an die Strasse reichen.
Am Nachmittag erreichen Sie Antsirabe. Bunt bemalte Pousse-pousse ziehen durch die Alleen; in den Werkstätten entstehen aus Zebuhorn Löffel und Schalen. Manche sind so dünn geschliffen, dass Licht durchscheint. Hier lohnt es sich, stehen zu bleiben und den Handwerkern zuzusehen.
Übernachtung: Couleur Café
Die Strasse fällt von 1’500 Metern auf unter 100. Man spürt es zuerst an der Luft: Sie wird schwer und warm, die Reisterrassen weichen der Savanne.
Miandrivazo gilt als einer der heissesten Orte des Landes und ist der Ausgangspunkt der Flussfahrt.
Übernachtung: Soa Lia Hotel
Vom motorisierten Flussboot der La Sirene aus rücken die Ufer langsam näher und wieder zurück. Fischer werfen ihre Netze aus Einbäumen, Zebuherden stehen an der Tränke, hinter den Bäumen tauchen Dörfer auf. Sie haben Zeit hinzuschauen, während die Mannschaft das Boot flussabwärts steuert.
Unterwegs ist ein Halt am Wasserfall Anosin’ampela vorgesehen. Ihnen bleibt Zeit für eine Badepause und einen Spaziergang in den Uferwald. Gemeinsam mit Ihrem Guide halten Sie nach Vögeln, Chamäleons und Lemuren Ausschau.
An den späten Nachmittagen legt das Boot an. Zelte und Matratzen sind gestellt, das Abendessen entsteht am Feuer. Danach wird es ruhig am Fluss. Über Ihnen öffnet sich der Nachthimmel, und für diesen Abend ist die Sandbank Ihr Zuhause.
Zwei Übernachtungen im Zelt am Flussufer, Vollpension
Nach der Flussetappe geht es mit Chauffeur und Geländewagen von Belo sur Tsiribihina 100 km nach Norden. Die Piste führt durch den Trockenwald; vor Bekopaka überqueren Sie den Manambolo mit der Fähre. Für diese Strecke braucht es Geduld: Fahrzeit und Ablauf hängen vom Zustand der Piste und den Überfahrten ab.
Bekopaka ist Ihr Ausgangspunkt für die nächsten beiden Tage. Sie beziehen Ihre Unterkunft und lassen den Fahrtag ausklingen.
Drei Übernachtungen: Olympe du Bemaraha
Zwei volle Tage gehören den Tsingy de Bemaraha. Die Petits Tsingy bei Bekopaka sind der Einstieg: schmale Durchgänge, scharfkantiger Kalkstein und Licht, das tief in die Spalten fällt. Schritt für Schritt erschliesst sich eine Landschaft, die aus der Ferne fast undurchdringlich wirkt.
Zu den Grands Tsingy führt zunächst eine Pistenfahrt. Dann geht es mit lokalem Guide und Klettergurt über Leitern und Stege nach oben. Auf der Hängebrücke öffnet sich der Blick über die Felsnadeln. Hier sind Trittsicherheit und Schwindelfreiheit gefragt – und Zeit, um zwischen den einzelnen Passagen innezuhalten und zu schauen.
Dazu eine Piroguenfahrt auf dem Manambolo durch die Schlucht, vorbei an den Gräbern, die in die Felswände eingelassen sind.
Rückfahrt nach Süden, wieder mit zwei Fähren. Am späten Nachmittag erreichen Sie Kirindy, einen Trockenwald, in dem die Bäume in der Trockenzeit das Laub abwerfen und der Boden raschelt wie im Herbst.
Nach Einbruch der Dunkelheit beginnt die geführte Nachtwanderung. Was Sie zuerst sehen, sind zwei kleine Reflexe im Lichtkegel; erst dann erkennen Sie das Tier dazu. Ihr Guide sucht nach Mausmakis und anderen nachtaktiven Waldbewohnern. Welche sich zeigen, entscheidet der Wald.
Übernachtung in der Akiba Lodge – Marofandilia
Am Morgen zeigt sich derselbe Wald bei Tageslicht völlig anders. Jetzt wandert der Blick hinauf in die Kronen und zurück ins Unterholz. Gemeinsam mit Ihrem Guide suchen Sie nach Lemuren und entdecken, was in der Dunkelheit verborgen blieb.
Danach erreichen Sie die Allée des Baobabs. Die mächtigen Stämme stehen weit auseinander, ihre Kronen zeichnen sich gegen den Himmel ab. Zwischen diesen Bäumen zu stehen verändert den Massstab: Ein Mensch wirkt plötzlich sehr klein.
Weiter geht es auf Sandpisten nach Süden, durch Mangroven und Salzebenen bis Belo sur Mer. Die Anfahrt gehört zum Erlebnis – ebenso wie der Moment, in dem hinter Sand und Buschland das Meer auftaucht.
Zwei Übernachtungen: Ecolodge du Menabe – belohnt mit Strand, Ruhe und ausgezeichnetem Essen.
Am Strand liegen die Rümpfe halbfertiger Boutres (traditionelle Boote). Zwischen Holzplanken und Spanten nehmen die Segelschiffe Form an. Beim Besuch der Bootsbauer bekommen Sie einen Eindruck davon, wie viel Erfahrung und Handarbeit in jedem Rumpf steckt.
Ein Bootsausflug führt in den Nationalpark Kirindy Mitea, der vom Trockenwald bis ins Korallenriff reicht, und zu einer vorgelagerten Insel zum Schnorcheln, sofern das Meer es zulässt.
Am späten Nachmittag lohnt sich ein Spaziergang am Strand. Wenn die Fischer zurückkehren, zeichnen sich ihre Segel gegen das Licht ab. Nach den Pisten und Felslandschaften der vergangenen Tage bleibt hier Zeit, einfach am Meer zu sitzen und die Aussicht zu geniessen.
Über die Sandpiste fahren Sie zurück nach Morondava. Nach der Fahrt bleibt Zeit für die Küstenstadt.
Am Nachmittag locken der Fischmarkt und der Strand. Vom Ufer aus lässt sich beobachten, wie die Ausleger-Pirogen zurückkehren.
Übernachtung im Renala Sable d’Or
Der Inlandflug bringt Sie von der Westküste zurück ins Hochland. Nach dem Empfang am Flughafen und dem Transfer zum Hotel steht Ihnen der restliche Tag zur freien Verfügung.
Zwei Übernachtungen im San Cristobal Boutique Hôtel
Zum Abschluss entdecken Sie Antananarivo zwischen Hügeln, Treppen und belebten Strassen. Vom Rova schweift der Blick über die Stadt. Ausserhalb besuchen Sie Ambohimanga, die alte Königsstadt, und erfahren mehr über die Geschichte des Hochlands.
Am Nachmittag der Kunsthandwerksmarkt: Holz- und Raffiaarbeiten, Halbedelsteine, Vanille und Gewürze.
Rückflug nach Europa – Ende Ihrer unvergesslichen Madagaskar-Reise
Ihre Unterkunft
Ihre Reise verlängern: Im Anschluss an diese Rundreise sind Strandtage auf Nosy Be, Inselerlebnisse auf Sainte Marie oder ein Abenteuer entlang der Westküste möglich. Zu den Verlängerungen
Die Reise wird individuell an Ihre Wünsche angepasst. Massgebend für Preis und Leistungsumfang sind das persönlich erstellte Reiseprogramm und die schriftliche Offerte von MadaPlus TRAVEL.
Internationale Flüge, Visa, Trinkgelder und persönliche Ausgaben sind nicht inbegriffen.
Für Reisen mit MadaPlus TRAVEL ist eine ausreichende Reiseversicherung obligatorisch. Diese muss Annullierungs- und Reiseabbruchschutz, Ausland-Krankenschutz, medizinische Assistance sowie einen medizinisch notwendigen Rücktransport abdecken.
Gerne beraten wir Sie flexibel: